Aktuelles

Wir haben´s in der Hand

 

Themen dieser Seite:

  • 20 Jahre besteht der gemeinnützige Verein Donna Doria e.V.
  • "Wider Hexerey und Teufelswerk..." Hexen und ihre Verfolgung (15.-18. Jh.)

  • Buchvorstellung Band 2 „Fortunae“ von Christine Berg und Jutta Ohl

  • 200,00 Euro an Sr. Bernadette Roamba aus Burkina Faso.

  • Eine Spende erhielt der Hospiz-Förderverein

  • Donna-Doria gibt schon wieder Geld aus. Pfadfinder Oldendorf

  • Geldgeschenk für die Steinburger Tänzer

  • 400 Jahre Glückstädter Frauengeschichte(n)

  • Frauengeschichten im Kreis Steinburg

  • Führung durch die „Nordoer Heide“

  • Filmprojekt wird unterstützt

  • Spende für heilpädagogische Reiten

  • „Eagles Fighters“ erhielten Spende

  • Herzlicher Empfang auf dem Sinjen-Hof.

  • Führung durch das Wenzel Hablik-Museum

  • Die Ehrung von Sabine Sinjen,  Eröffnung der „Gedenk-Stehle“

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20 Jahre besteht der gemeinnützige Verein Donna Doria e.V.

 

„Seit wir uns 1999 als kreisweit tätigen Verein gegründet haben, hat sich einiges getan“, sagt die 1.Vorsitzende Jutta Ohl. Zum Ende eines jeden Monats gibt es oft eine Veranstaltung zu Information, Bildung, Weiterbildung und Kultur der unterschiedlichsten Art, oder man schließt sich mit anderen Verbänden und Vereinen zusammen.
20 Jahre Donna-Doria-eV
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"Wider Hexerey und Teufelswerk..."
Hexen und ihre Verfolgung (15.-18. Jh.)

Lichtbildervortrag in „Himmel & Erde“, Itzehoe, Kirchenstraße,
Kaminzimmer. Samstag, 27.Juli 2019, 14.30 Uhr.
Der Lichtbildervortrag von Dr. Anita Chmielewski entführt die ZuhörerInnen in die Zeit der Hexenverfolgungen.

 

Woher kamen die Vorwürfe der Hexerei?
Wo, wann und von wem wurde das Hexenverbrechen erfunden, das so vielen
Menschen das Leben kostete?

Was wurde den vermeintlichen Hexen unterstellt?
Wie verbreitete sich der Hexenglaube?

Wer waren Gegner? Wer Befürworter?
All diese Fragen und anderes mehr werden von der Referentin behandelt
und mit Bildmaterial veranschaulicht.


Auch die Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein wird berücksichtigt und der Fall von Trineke Evers vorgestellt, die 1677 in Wilster als Hexe verbrannt wurde.


Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter 04821-78154. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

 

Buchvorstellung Band 2 „Fortunae“ von Christine Berg und Jutta Ohl im Detlefsen Museum in Glückstadt !
Auch das zweite Buch über 400 Jahre Frauengeschichte(n) in, aus und um Glückstadt, sollte getreu dem Wort des Stadtgründers Dänenkönig Christian IV „dat schall glücken – dat mut glücken!“ fertig werden. Christian Boldt, der das Detlefsen Museum leitet, begrüßte die anwesenden Gäste bei der Buchpräsentation und stellte „sein“ Museum mit den verschiedenen Angeboten noch einmal vor. Besondere Worte fand er für die „Grönlandfahrerfrauen“, die seinerzeit Großartiges geleistet hatten, währen ihre Männer und Söhne für Monate auf See waren.
Jutta Ohl stellte heraus, dass sich mit dem Programm beim Kultur-März 2018 in Glückstadt alle Beteiligten und Akteure vor Ort nicht nur ein weiteres Denkmal gesetzt, sondern auch ein großartiges Angebot geschaffen haben.
„Mit Band 2 „Fortunae – 400 Jahre Frauengeschichte (n)“ setzten wir unsere Arbeit fort, weitere berühmte, außergewöhnliche und besondere Frauen in und um Glückstadt zu dokumentieren“ sagte Jutta Ohl. Sie meinte, eigentlich wäre es keine Arbeit gewesen, sondern es hätte wieder einmal Spaß gemacht. Sie fand, das Christine Berg mit dem fotografieren, Layouten und den Absprachen mit der Druckerei doch schon sehr viel mehr leisten musste, während sie „gemütlich“ im Kreis- und Stadtarchiv Itzehoe die Zeitung „Glückstädter Fortuna“ von 1740 und fortlaufend in altdeutscher Schrift durchlesen durfte, um Frauengeschichten aufzuspüren. Oder sie wäre mit 40 Eistüten bewaffnet in „die“ Klassen der Auguste-Viktoria-Schule in Itzehoe gegangen, um die Jugendlichen zu interviewen, die über Hexenverfolgungen oder Prozesse in und um Glückstadt recherchiert und in einer Schreibwerkstatt niedergeschrieben hatten. Christine Berg lobte das großartige Grußwort der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Glückstadt Sigrun Wiecha und dankte den vielen Glückstädter Bürgerinnen und Bürgern, die mit Rat und Tat, Tipps und vielen weiterführenden Hinweisen geholfen hatten. Ein Dank galt auch den Sponsoren, besonders der Förderstiftung des Kreises Steinburg und der Stadt Glückstadt, dem Mädchen- und Frauenverein Donna Doria e.V., der gleichzeitig als Herausgeberin des Buches fungiert.
Sie hob hervor, dass Ruth Reimann-Möller, ehemalige Stadtarchivarin Glückstadts, wieder einen Beitrag geliefert hat, dass alle, die an diesem Buch mitgewirkt haben, ehrenamtlich arbeiten und dass inzwischen die Neugierde für einen Band 3 geweckt ist.

Im Anschluss daran, lasen Christine Berg und Jutta Ohl einige Textbausteine aus „Friederike Amalie Prinzessin von Dänemark“, die mit dem Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf verheiratet war, den „Gröndlandfahrerfrauen“, dem Maler Max Kahlke und seiner unerfüllten Liebe zu Käthe Saul und Auszügen aus dem Buch „Die Familie Floddien- Roman aus dem Glückstädter Leben“. „Es ist ein gesellschaftskritischer Frauen-Power-Liebesroman und gleichzeitig ein Glückstadt Roman“ hob Christine Berg hervor.
Ein anschließender Empfang mit vielen Gesprächen rundete die gelungene Veranstaltung ab.

200,00 Euro an Sr. Bernadette Roamba aus Burkina Faso.

 

Sie war der diesjährige Missio-Gast zum Weltmissionssonntag Oktober 2017 im Erzbistum Hamburg. Schwester Bernadette ist Generaloberin der Soeurs de l’Immaculée Conception (SIC), das ist die größte Kongregation in Burkina Faso. Das Arbeitsfeld von Sr. Bernadette umfasst u.a. die Arbeit in Mädchenwohnheimen für junge Mütter und Mädchen, die vor Zwangsehe flohen und die Arbeit für Waisenkinder.

Schwester Bernadette berichtete von dieser Arbeit und die teilnehmenden Frauen und Männer hörten interessiert zu und waren beeindruckt. Donna Doria e.V. hatte schon einmal für ein Projekt in Burkina Faso gespendet, und zwar an Dr. Dissou Dao, der dort eine Frauenarzt-Praxis leitet.

Durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Itzehoe Karin Lewandowski erhielt der Verein eine Einladung zu einem Internationalen Frühstück in Itzehoe, das ebenfalls von mehreren kirchlichen Einrichtungen veranstaltet wurde und auf große Resonanz stieß. Im Mädchen und Frauenverein war man sich sehr schnell einig, eine Spende sollte unbedingt an ein Projekt außerhalb des Kreises Steinburg gehen.
Brigitte Smuda, die zweite Vorsitzende des Mädchen- und Frauenvereins Donna Doria e.V. überreichte zum Ende der Veranstaltung 200,00 Euro an Sr. Bernadette Roamba aus Ouagadougou aus Burkina Faso.

Eine Spende erhielt der Hospiz-Förderverein Itzehoe/Kreis Steinburg.

 

Der ambulante Hospiz-Dienst in Itzehoe und im Kreis Steinburg begleitet und betreut ehrenamtlich, überkonfessionell und kostenlos Schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige. Mit beeindruckenden Worten erklärte die Geschäftsführerin Ingrid Koplin den Frauen von Donna Doria die Arbeit des Hospiz-Dienstes und die Aussichten für die Zukunft. Der Hospiz- Dienst hilft die Würde und Selbstbestimmung der Menschen zu gewähren. Dieter Andres, Schriftführer des Hospiz-Vereins, ergänzte, dass der Hospiz- Förder-Verein e.V. Itzehoe Mitglied im Hospiz- und Palliativ-Verband Schleswig-Holstein e.V. und angesiedelt in den Räumlichkeiten Steinbrückstraße 17 in Itzehoe ist. Das Ansinnen ist es, „dem Leben nicht mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben!“, dieser von Cicely Saunders 1967 geprägtem Satz, gilt auch noch heute. Im Frühjahr 1997 wurde der Hospiz- Förderverein e.V. in Itzehoe unter der Leitung von Theodor und Helga Rademaker gegründet. Menschen, die vom Leben Abschied nehmen, wollen ihre letzte Lebensphase gern zu Hause in der vertrauen Umgebung und im Kreis nahe stehender Menschen erleben. Gerade hier werden Begleitung und Unterstützung angeboten.

 

Besonders ausführlich ging Julia von Thun, die zweite Vorsitzende, auf die Begleitung trauender Kinder ein. Sie berichtete, dass Kinder noch einmal ganz anders mit Trauer und Verlust umgehen. Um Trauernde begleiten zu können, bedarf es einer zertifizierten Trauerbegleiterschulung.

Jutta Ohl, die 1.Vorsitzende von Donna Doria e.V. überreichte gerne 400,00 Euro, um die Arbeit des so wichtigen Vereins zu unterstützen, wie sie in ihrer Ansprache zum Ausdruck brachte.

29.10.2017

Donna Doria gibt schon wieder Geld aus!

Der Förderverein des Pfadfinderstammes „Janus“ aus Oldendorf  bekam am 27.09.2017 während einer Gruppenstunde „überraschenden“ Besuch. Sandra Ritter, die erste Stammesführerin des Pfadfinderstammes hatte alles organisiert. Sehr früh war sie schon in Kontakt mit Donna Doria e.V. getreten  und da der Ort „Oldendorf“ in diesem Jahr 800 Jahre alt ist, schien es angebracht, nun eine ortsansässige Pfadfindergruppe zu bedenken. Dieses Mal waren 200,00 Euro in einem Naschkarton verpackt. Die Vorsitzende vom Pfadfinder Förderverein Angela Lewanczik nahm die Spende gerne entgegen und die Pfadfinder dankten mit Applaus.

Geldgeschenk für die Steinburger Tänzer

 

Am letzten Samstag im August überraschte die Itzehoer Mädchen- und Frauengruppe

Donna Doria die Steinburger Tänzer mit einem Geldgeschenk in Höhe von 100 Euro.

„Ich bin total begeistert über diesen warmen Sommerregen“, sagte Monika (14 J.), die seit einigen Monaten das Sekretariat der Steinburger Tänzer führt, „ und sehr dankbar. So wird das nächste Tanzwochenende für die Mädels nicht so teuer.“

Die Übergabe des Geldes geschah dort, woher sich die beiden Gruppen kennen: vorm Prinzeßhofmuseum in Itzehoe.

Der Prinzeßhof ist wie ein kleines Schlößchen, in dem in vergangenen Jahrhunderten nacheinander drei Prinzessinnen gelebt haben. Heute beherbergt es das Kreismuseum, in dem die amtierende Museumsleiterin, Dr. Anita Chmielewski, gewissermaßen Geschichte zum Anfassen – überwiegend zumindest – präsentiert von der Gegenwart bis zurück ins Biedermeier.

Einmal im Jahr, immer am letzten Samstag vor den Sommerferien, lädt Frau Doktor ein zum Prinzeßhoffest. Dabei bietet nicht nur das Gebäude, sondern auch der dazu gehörende Park den schönsten Platz in ganz Itzehoe für so eine Festivität. Vor Jahren hat das Gartenbauamt der Stadt den Park nach alten Vorlagen, soweit sie denn vorhanden waren, restauriert und so mitten in der Stadt eine Oase der Ruhe und Entspannung geschaffen.

Jedes Jahr steht das Fest unter einem Thema, z.B. Das Biedermeier, Die 50/60 er Jahre u.v.a.m. Und wer oder was nicht schon alles dabei war: Clowns, Straßentheater, Dixielandjazz,   Zauberer, Donna Doria, Square Dancer und andere Tanzgruppen – und unter letzteren seit einigen Jahren regelmäßig die Steinburger Tänzer, einmal auch schon gemeinsam mit der Gruppe Kuddelmuddel von Traute und Jürgen Falk, natürlich in der original Steinburger Tracht.

„Da macht das Tanzen unserer Volkstänze natürlich besonders viel Spaß“, meinte Alex (15J.),

die „Seniorin“ bei den Steinburger Tänzern, ist sie doch schon seit ihrem vierten Lebensjahr bei der elf Jahre alten Gruppe, „aber HipHop macht auch Laune.“ Die HipHop-Choreos kreieren die Mädels übrigens selbst. Dabei werden auch gerne bei Enter-The-Stage erlernte Elemente verwendet.

Und so hängt letztlich irgendwie die LAG Tanz auch mit drin…

Am Samstag, d. 26. August 2017, überreichte Jutta Ohl, die Vorsitzende von Donna Doria, den beiden anwesenden Tänzerinnen, Alex (li.) und Moni (re.) eine Kleine Mappe mit der Historie des Mädchen- und Frauenvereins und natürlich mit dem Geldgeschenk.

Übrigens - die Mädchen tragen die Steinburger Frauen- und Mädchentracht und Manfred Jauß, der Leiter der Steinburger Tänzer, eine Männertracht aus Südmähren, schließlich tanzt die Gruppe auch Tänze aus jener Region.

Glückstadt/ Bekmünde, den 28.01.2017

 

Buchprojekt vor dem Abschluss!

„Fortunae – 400 Jahre Glückstädter Frauengeschichte(n) in , aus und um Glückstadt“

Christine Berg und Jutta Ohl (Hrsg.), „Fortunae – 400 Jahre Frauengeschichte(n) in, aus und um Glückstadt“, erscheint im Frühjahr 2017, ca. 200 Seiten

Am 8. März 2015 zum „Internationalen Frauentag“ wurde die Idee geboren, ein Kompendium mit Glückstädter Frauengeschichte(n) zu publizieren. An jenem Tag referierten Jutta Ohl (Bekmünde) und Christine Berg (Glückstadt) in Glückstadt über die Straßennamen des Baugebietes Tegelgrund, die ausschließlich nach Frauen gewidmet und benannt wurden. Bis zum Jahr 1995, als das Baugebiet erschlossen war, gab es nur einen Straßennamen nach einer berühmten Glückstädterin: die Wanda-Oesau-Straße im Stadtteil Butendiek.

Das Buch kostet im Buchhandel 18,00 Euro.   ISBN: 9783743109964

Der Arbeitskreis Frauengeschichte – Frauengeschichten im Kreis Steinburg im Verein Donna Doria e.V.

besteht zurzeit  aus Petra Hoffmann, Wewelsfleth, Ute Kortüm, Hohenlockstedt, Helga Thode, Drage, Elke Dammann, Kellinghusen und Jutta Ohl, Bekmünde

 

Bände I - IX

Jeder Band kostet 10,00 € und kann bei Jutta Ohl bestellt werden.

 

 

Führung durch die „Nordoer Heide“

Begegnung mit fünf Wildpferden in der Heide
 

In der Nordoer Heide bei Breitenburg sind die erstaunlichsten Begegnungen möglich. Beim Rundgang durch die Landschaft, der so genannten Münsterdorfer Geestinsel, können die Gäste auf Highlandrinder und widerstandsfähige Konik-Pferde treffen.

Das Naturschutzgebiet südwestlich von Itzehoe ist für Naturliebhaber eigentlich schon lange kein Geheimtipp mehr. Wer sich nach Ruhe sehnt, oder aber klassische Pflanzen und Bäume sehen möchten, ist in der Heide genau richtig. Mächtige Kiefern, natürlich Heidekraut, aber auch Strandhafer und Exoten wie die Quirlige Knorpelmiere oder der Lungen-Enzian wachsen auf Areal. Die Offenlandbereiche im Naturschutzgebiet werden von Dünen, Trockenrasen sowie feuchten und trockenen Heiden geprägt. Daneben finden sich extensiv als Mähwiese und Weide genutzte Grünlandbereiche und naturnahe Laubwaldbestände im Schutzgebiet.

Hans Mölln aus Kremperheide führte jetzt auf Einladung des Mädchen- und Frauenvereins „Donna Doria“ eine interessierte Gruppe durch die außergewöhnliche Landschaft, um zu zeigen, wie sich der ehemalige Truppenübungsplatz zu einer intakten und wieder zum Leben erweckten Natur entwickelt hat. Die fünf Konik-Pferde standen nebeneinander auf ihrer Weide und betrachteten die 25 Wanderer neugierig.

Es entwickelten sich auf dem einstigen Militärgelände natürliche Biotope für Pflanzen und Amphibien, die dort einen neuen Lebensraum erobern. „Diese sehr sensiblen Bereiche der Nordoer Heide sind zwar frei zugänglich, aber sollten mit Respekt und Sensibilität durchwandert werden“, empfahl Mölln. „Die Binnendüne hat heute einen Schutzstatus und ist als Flora-Fauna-Habitat(FFH)-Gebiet) der EU gemeldet.“

Gestaunt wurde auch über die ehemaligen Deckmanschen Sandkuhlen. Dort wurde bis 1986 Quarzsand abgebaut. Eine Kuhle ist als Badesee ausgewiesen, eine andere steht ausschließlich den Anglern zur Verfügung.

Nach der eineinhalbstündigen Wanderung nahm die Gruppe an liebevoll gedeckten Tischen im Sportlerheim Kremperheide Platz, um sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken und über das Naturerlebnis auszutauschen.

 

Filmprojekt wird unterstützt!

Die Kremperin Larissa Spiegl machte ihr Abitur am Detlefsen-Gymnasium und verabschiedete sich vor drei Jahren Richtung Süddeutschland. Sie begann ein Studium der Medienwissenschaften und der Medienpraxis und steht kurz vor dem Abschluss. Zurzeit dreht sie mit einem Studenten-Team einen Kurzfilm, für den sie noch Sponsoren suchen, denn die Kremperin ist für die Produktionsleitung verantwortlich und somit für die Finanzierung.

Donna Doria e.V. spendet 200,00 Euro für das Studenten-Filmprojekt!

Gleich nach dem Erscheinen eines Aufrufs mit der Bitte um Unterstützung für das Studenten-Filmprojekt „Out of Orbit“, entschied sich der Vorstand des Mädchen-Frauenvereins Donna Doria e.V. Kontakt mit der Kremperin Larissa Spiegl aufzunehmen. Gedreht wird der Film über den Umgang mit akuter Schizophrenie in Bayreuth, denn dort studiert sie. „Wir kennen uns doch“ schrieb Larissa Spiegl per Mail an die 1. Vorsitzende Jutta Ohl, „bist Du nicht die Oma Katze?“ Das stimmte, denn die Enkeltochter Britt und Larissa hatten zusammen in Krempe gespielt und es gab diverse gemeinsame Ausflüge. Larissa Spiegl freut sich – zusammen mit ihren Kommilitonen Lukas Haber und Rebecca Hartung – nun über eine Überweisung von 200,00 Euro. Das Foto zeigt das gesamte Team an dem Tag, an dem sie in einem Krankenwagen des Bayrischen Roten Kreuzes einige Szenen drehen durften.

Lesung kam gut an!

Herzlicher Empfang auf dem Sinjen-Hof.

 

Die große Familie Sinjen war schon da, als die Frauen und Männer vom Verein Donna Doriae.V. in Barsbek in der Probstei ankamen. 

Marlene und Hans-Peter Sinjen begrüßten die Gäste aus dem Kreis Steinburg, die sie im vergangenen Jahr bei der Einweihung der Gedenk-Stehle für Sabine Sinjen in Itzehoe eingeladen hatten. Zunächst gab es einen Sektempfang in dem wunderschönen Bauernhof am Dorf-Anger und danach wurde das große Kuchen-Büfett für die Gäste eröffnet. Was die Hof-Besitzer am meisten freute war, dass zu diesem Termin viele Verwandte aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen wieder zueinander gefunden hatten. Einige hatten sich schon Jahre nicht mehr gesehen.

Man wusste sich viel zu erzählen über die Schauspielerin Sabine Sinjen, die, in Itzehoe geboren, oft bei ihrem Opa Sinjen auf dem Hof war. Hier hat sie etliche Streiche gespielt, was Kinder und Teenager auf dem Lande in der damaligen Zeit ebenso machten. Das reichte vom „Frau Holle“ spielen, bis über Erdbeeren stibitzen, die auf die Torte sollten, bis hin zum Gummistiefeln verstecken. Später hatte die gefeierte Schauspielerin nicht mehr viel Zeit nach Barsbek zu kommen, sie war national und international auf den Bühnen unterwegs, hatte eine eigene Familie gegründet und war mit vielen ernsthaften Theaterstücken berühmt geworden.

Donna Doria e.V. hatte eine ganze Mappe mit Zeitungsartikeln, Briefen, Film-Illustrierten, Autogrammkarten, private Fotos und Fotos aus der Presse dabei, die bei der Familie auf großes Interesse stieß.

Mit einer Lesung aus dem Buch von Sabine Sinjen „Aufzeichnungen aus meinem Leben“ endete der sonnige Nachmittag. Als Dankeschön wurde der Familie Sinjen vom Verein Donna Doria e.V. einen Präsentkorb mit norddeutschen Spezialitäten überreicht.

 

Die Ehrung von Sabine Sinjen!

 

Von der Idee bis zur Eröffnung der „Gedenk-Stehle“ am „theater itzehoe“

Eine einzige Autogrammkarte war der Auslöser, dann kam die Idee einer in Itzehoe geborenen  und viel zu früh verstorbenen Theater- und Filmschauspielerin ein ehrendes Gedenken zu bewahren. Sabine Sinjen war nämlich  bei vielen aus der Bevölkerung noch in guter Erinnerung. Doch was wusste man wirklich? Im Internet nachzulesen gibt es viel, besser ist es doch, einen Aufruf zu starten fanden die Donna-Doria Frauen,  und die Geschichten der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu hören und aufzuschreiben. Und nun kam der „Stein ins Rollen“! Marianne Wnuck und Jutta Ohl vom Verein Donna Doria e.V.  trugen die Texte zusammen. Ein Informationsnachmittag und ein Kinonachmittag folgten. Kontakte wurden hergestellt zur Tante nach Tutzing, der Verwandtschaft in Lübeck, den Familienmitgliedern der Firma Kolbe, Natursteinwerk in Itzehoe (die Mutter von Sabine Sinjen – Marlen Sinjen war eine geborene Kolbe), den damaligen Weggefährten aus der Schule und vom Spielplatz. Der Ordner füllte sich. Alle lieferten Fotos und Informationen, konnten Geschichten erzählen und immer noch schwärmen. Nun galt es Verbündete zu suchen, um entweder eine Gedenkplatte oder noch besser eine Säule zu errichten. Erste Gespräche folgten zwischen Martin Wnuck, dem Bürgervorsteher Heinz Köhnke und der Politik. Die Einweihung einer Fotowand in der Stadtbibliothek in Itzehoe stieß bei der Bevölkerung auf große Resonanz. Donna Doria e.V. stellte einen Antrag bei der Stadt Itzehoe, Martin Wnuck nahm Kontakt mit Tino Kolbe auf, der sich ebenfalls begeistert zeigte und bereit war, eine „Stehle“ zu stiften. Entwürfe wurden gemacht, um einen Porzellankopf auf den Stein zu bringen. Es war nun fast ein Jahr vergangen von der Idee bis zur Verwirklichung.  Die Genehmigung wurde durch die Stadt Itzehoe erteilt und die Theaterdirektorin Ulrike Schanko fand den Platz vor dem Theater Itzehoe am geeignetsten. Der ehemalige Sabine Sinjen-Fan-Club aus Unna meldete sich bei Jutta Ohl und es gelang ihr auch, den Sohn von Sabine Sinjen, Dr.Simon Huber, und die Familie auf dem Sinjen-Hof in Barsbek ausfindig zu machen.

Und fast alle konnten zur feierlichen Enthüllung der „Stehle“ kommen. Trotz des strömenden Regens harrten Fans und Freunde bei musikalischer Untermalung vor dem Stadttheater aus. Festreden und Dankesworte rundeten die Feierstunde ab und unter großen Beifall wurde die Sabine-Sinjen Gedächtnissäule enthüllt.

 

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Donna- Doria Mädchen- und Frauenverein in Steinburg Kontakt: 04821-78154, jutta-ohl@iz-kom.de